Welche Produkte eignen sich zur Geldanlage?

Nun sind wir bei Teil 7 unserer Artikelserie zur Geldanlage angekommen. Du hast nun bereits deine Ziele geklärt, bist dir über dein Risikoprofil im Klaren und weißt auch, mit welchen Renditen und Risiken auf den Kapitalmärkten zu rechnen ist.

… … …

Dadurch hast du mittlerweile eine gute Vorstellung von deiner optimalen Asset Allokation – also von der groben Aufteilung des Investmentbetrages auf verschiedene Anlageklassen wie Aktien und Anleihen.

Jetzt wird es in einem nächsten Schritt Zeit für eine konkrete Produktauswahl. Nur leider stehst du auch hier vor einer Reihe von Entscheidungen …

Doch keine Angst – ich helfe dir in diesem und im nächsten Beitrag gerne dabei

Die Grundsatzentscheidung:
Auslagern oder selber machen?


Die erste Entscheidung, die du bei der Produktauswahl treffen musst ist die, ob du dich auch in Zukunft um deine Geldanlage kümmern willst. Denn es gibt darüber hinaus die Möglichkeit, die Verwaltung des Geldes komplett auszulagern …

1. Aus den Augen, aus dem Sinn …

Es gibt durchaus Gründe dafür, die Verwaltung deiner Geldanlage nicht selbst zu übernehmen, sondern komplett auszulagern. Dies gilt ganz besonders dann, wenn du wenig Erfahrung in diesen Dingen mitbringst und die Gefahr besteht, dass du bei leichten Turbulenzen an den Börsen die Nerven verlierst und deine Strategie sofort wieder über Bord wirfst.

Auch kann es für einen Anfänger sehr schwierig sein, sich an die Strategie des Rebalancing zu halten, wie ich es in den vorigen Artikeln beschrieben habe. Denn Rebalancing bedeutet, immer wieder Geld von jenen Produkten abzuziehen, die in letzter Zeit besonders gut gegangen sind. Und dieses Geld dann in Produkte zu stecken, die in letzter Zeit keine so gute (oder gar negative) Rendite geliefert haben.

Rational macht das zwar Sinn, da ja die Renditen langfristig dazu tendieren zum Durchschnitt zurückzukehren. Somit gleichen sich Über- und Unterbewertungen im Zeitablauf wieder aus.

Doch was bringt dieses Wissen, wenn die Emotionen mit dir durchgehen und auf einmal Gier oder Angst überwiegen? Geldanlagezeitschriften sind in solchen Fällen meist kein guter Ratgeber. Denn diese achten auf ihre Auflagezahlen und mit Emotionen verdient man eben mehr als mit rationalem Denken.

Also selbst wenn du es in der Theorie ebenso gut oder sogar noch besser machen könntest wie ein Verwalter (weil du eben auch kostengünstiger unterwegs wärst, wenn du es selbst machst) – eine Garantie dafür gibt es nicht. Zahlreiche Studien bestätigen nämlich, dass Privatanleger besonders emotional handeln und in den wenigsten Fällen mit dem Markt mithalten können. Es gilt nämlich die alte Börsenweisheit Hin und her macht Taschen leer Durch ständiges Mitschwimmen mit dem aktuellen Trend entgeht dir zumeist ein Großteil der Gewinne.

Ein weiterer guter Grund für die Auslagerung könnte sein, dass du schlicht und ergreifend keine Lust hast, dich um deine Geldanlage zu kümmern. Auch in diesem Fall macht es Sinn, sich an externe Profis zu wenden.

Doch welche Möglichkeiten hast du überhaupt, wenn du die Verwaltung auslagern möchtest?

#1 Ganz klassisch: Die Vermögensverwaltung

Die Vermögensverwaltung ist eine Finanzdienstleistung, bei der du nicht nur anfangs beraten wirst, sondern wo der Verwalter auch Anlageentscheidungen für seine Kunden trifft und diese auch selbständig durchführt.

Somit unterscheidet sich die Vermögensverwaltung ganz klar von der Vermögensberatung. Bei Letzterer erhält der Kunde nämlich nur eine Beratung und bekommt Empfehlungen ausgesprochen, in was er investieren könnte. Die Entscheidung liegt allerdings beim Kunden.

Bei der Vermögensverwaltung kommt es nur anfangs zu einer umfassenden Beratung, bei der der Verwalter mit dem Kunden gemeinsam die Ziele und die Anlagestrategie definiert. Innerhalb dieser Anlagestrategie ist der Verwalter dann in der Folge frei in seinen Entscheidungen und kann eigenständig Umschichtungen und Anpassungen am Depot des Kunden vornehmen.

Als Vorteil von solchen Vermögensverwaltungen gegenüber der Anlage in Multi Asset Fonds und Mischfonds wird oft genannt, dass man auf die individuellen Ziele und Vorstellungen des Kunden eingehen kann.

Allerdings ist dieser Vorteil auch gleich wieder zu relativieren, denn bei vielen Vermögensverwaltern kann man bei Beträgen unter ein oder zwei Millionen nur zwischen standardisierten Portfolios wählen. Demnach bietet die Vermögensverwaltung aus meiner Sicht keinen besonderen Vorteil gegenüber der Anlage in Investmentfonds.

Zudem unterliegt die Verwaltungsgebühr auch noch der Umsatzsteuer, was bei Investmentfonds nicht der Fall ist.

Allerdings: Wenn du wirklich einen großen Betrag von über einer Million Euro zur Verfügung haben solltest, kann die Vermögensverwaltung einen Vorteil bieten. Neben der individuellen Ausrichtung des Depots sinken dann nämlich oft die Gebühren für höhere Summen (allerdings ist das oft auch bei Fonds der Fall, wo es bei höheren Anlagebeträgen eigene Anlageklassen mit oft deutlich geringeren Gebühren gibt).

#2 Multi Asset Fonds & Mischfonds

Manche verwenden die Begriffe Multi Asset Fonds und Mischfonds synonym. Doch eigentlich gibt es einen deutlichen Unterschied: Mischfonds enthalten nur traditionelle Asset-Klassen – also Aktien, Anleihen und Geldmarktpapiere.

Multi Asset Fonds allerdings sind darauf allein nicht festgelegt. Sie können darüber hinaus auch in Hedge Fonds und Rohstoffe investieren. Und sie können oftmals auch Strategien mit Derivaten umsetzen und dadurch auch auf fallende Märkte und beispielsweise auf eine Veränderung der Zinskurve bei Anleihen wetten.

Eine Unterscheidung ist meist noch, dass Mischfonds eher in Einzelwerte investieren. Sie legen die Kundengelder also direkt an in Aktien und Anleihen und mischen Investmentfonds wenn nur geringfügig bei (und zwar dort, wo ihnen die Expertise fehlt wie z.B. bei Emerging Market Aktienfonds).

Multi Asset Fonds setzen hingegen meist auf die Anlage in Investmentfonds, ETFs und Indexfutures. Denn die Expertise der Manager liegt eher in der makroökonomischen Analyse und weniger in der Einzeltitelauswahl.

Im Grunde machen Multi Asset Fonds und Mischfonds also das gleiche wie ein Vermögensverwalter. Innerhalb klar abgesteckter Anlageziele und einer klar definierten Strategie passt sich das Management der aktuellen Marktlage an und versucht Chancen zu Nutzen bei gleichzeitiger Kontrolle des Risikos.

Die Vorteile dieser Form der Geldanlage liegen klar auf der Hand: Einerseits brauchst du dich um nichts kümmern, der Fondsmanager erledigt alles. Und durch die Streuung über viele Asset Klassen sinkt auch das Risiko deutlich. Auch kannst du theoretisch mit der Anlage in nur einen solchen Investmentfonds deine komplette Geldanlage auslagern. Du musst einfach nur jenen Fonds finden, der genau entsprechend deinen Zielen und deinem Risikoprofil veranlagt. Denn die Streuung nimmt er ja sowieso vor.

Allerdings gibt es auch Nachteile: Und ein solcher Nachteil ist der oftmals hohe Ausgabeaufschlag am Anfang. Und wie bei der Vermögensverwaltung fallen natürlich auch hier jährliche Kosten an. Bei hohen Kosten muss der Manager schon sehr gut sein, wenn er dann unterm Strich die selbe Rendite haben möchte wie der Markt – was viele gar nicht schaffen.

#3 Der neue Trend: Robo Advisors

Im Grunde machen Robo Advisors dasselbe wie ein Vermögensverwalter. Allerdings hast du da kein Gespräch mit einer echten Person, sondern füllst online einen Fragebogen aus, auf dessen Basis deine Anlagestrategie festgelegt wird.

Dadurch ist die Verwaltung meist etwas günstiger als bei einem Verwalter. Zudem ist die Einstiegshürde auch viel geringer. Bei einer Vermögensverwaltung brauchst du es mit einem Anlagebetrag unter 100.000 Euro in der Regel gar nicht versuchen. Oft liegt diese Hürde sogar noch deutlich höher. Bei einem Robo Advisor bist du meist mit 10.000 Euro schon dabei (es gibt aber auch welche, wo diese Hürde höher liegt).

Im Unterschied zu traditionellen Vermögensverwaltern setzen Robo Advisor fast ausschließlich auf ETFs. Meist investieren sie das Geld in unterschiedliche Aktien- und Anleihe-ETFs und führen periodisches Rebalancing durch (sie gehen also genauso vor, wie ich es in den letzten Artikeln durchgerechnet habe). In Hedge-Fonds und Rohstoffe investieren sie in der Regel überhaupt nicht.

Natürlich fallen für diese Verwaltung auch Gebühren an. Was so viel bedeutet wie: Wenn du es selbst genauso machst, dann ist mit einer Rendite zu rechnen, die genau um diese Gebühren höher ist. Die Frage ist eben nur, ob du es alleine genauso durchziehen würdest.

Im Grunde sind die Robo Advisor also nichts neues sondern nur alter Wein in neuen Schläuchen. Es handelt sich dabei um eine standardisierte Vermögensverwaltung – nur eben ohne direkten Beraterkontakt.

2. Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt …

Ein großer Nachteil bei der Auslagerung der Verwaltung ist die hohe Kostenbelastung. Wenn du die Verwaltung daher selbst in die Hand nimmst, kannst du theoretisch mit einer höheren Rendite rechnen. Vorausgesetzt, du machst es richtig und lässt dich nicht von deinen Emotionen leiten …

Doch auch hier stehst du vor drei Möglichkeiten, wie du das umsetzen kannst:

#1 Ganz klassisch: Die Umsetzung mit Investmentfonds

Wenn du deine Geldanlage selbst in die Hand nehmen willst, dann kommen für dich zum Beispiel Investmentfonds in Frage.

Im Grunde kannst du damit alles umsetzen. Denn du hast Zugriff auf viele weltweit veranlagende Aktienfonds – und du könntest auch Europa übergewichten, um die Abhängigkeit vom amerikanischen Markt und vom Dollar zu reduzieren. Und es gibt oftmals beim selben Fonds die Möglichkeit, ihn mit oder ohne Währungsabsicherung zu kaufen.

Zudem hast du auch Zugriff auf jede Menge Anleihefonds – wobei du dir, wenn du dich an meinen Berechnungen orientieren möchtest, einen europäischen Staatsanleihenfonds suchen solltest, der eine mittlere durchschnittliche Restlaufzeit aufweist.

Und du hast natürlich die Möglichkeit, in alternative Investments wie Hedge Fonds zu investieren und meine Vorschläge zur Renditeverbesserung umzusetzen. Will heißen: Es gibt auch Small Cap Fonds und welche, die einen Value-Stil verfolgen bei ihren Investmententscheidungen. Und auch Emerging-Market-Fonds gibt es zur Genüge am Markt.

Allerdings: Viele dieser Fonds schaffen es nicht, eine gleich hohe Rendite wie ihr Vergleichsindex zu erzielen – geschweige denn ihren Index zu schlagen. Die Frage ist also, ob du

a) der Überzeugung bist, dass dies langfristig überhaupt möglich ist, den Index zu schlagen

und

b) wenn ja, ob du es dir überhaupt zutraust, diese Fonds herauszupicken.

Eine besondere Gefahr besteht dann noch: Selbst die besten Fonds schaffen es nicht, jedes Jahr besser als der Index zu sein. Es treten oft auch längere Phasen auf, in denen sie schlechter sind als ihr Vergleichsindex, da es in einzelnen Marktsegmenten zu längerfristigen Überbewertungen kommt, die nicht vorherzusehen waren. Wenn du nun ständig zwischen den Fonds hin und herwechselst, verursachst du dadurch nur unnötig Kosten.

Wenn du also in Investmentfonds investierst, dann musst du selbst dann die Nerven behalten können, wenn du im Moment schlechter bist als der Markt.

(Details zur Auswahl von Investmentfonds gibt es im nächsten Teil der Artikelserie)

#2 Der neue Trend: Indexfonds und ETFs

In den letzten Jahren wurden Indexfonds und ETFs (als Abkürzung für Exchange Traded Funds) immer beliebter. Der Grund für diesen Aufstieg ist, dass diese viel kostengünstiger operieren als klassische Investmentfonds und damit in der Mehrzahl auch bessere Renditen liefern.

Fakt ist nämlich leider, dass es die meisten Investmentfonds nicht schaffen, eine gleich gute Rendite wie ihr Vergleichsindex zu erzielen. Viele Fonds sind davon sogar meilenweit entfernt.

Der Grund dafür ist eigentlich ganz einfach: Der Index repräsentiert die durchschnittliche Rendite der Anleger. Somit ist davon auszugehen, dass 50% der Fondsmanager bessere und die anderen 50% schlechtere Ergebnisse abliefern als dieser Durchschnitt. Da diese aber Investmentfonds mit teils hohen Kosten managen, schneiden sie im Schnitt um genau diese Kosten schlechter ab als ihr Vergleichsindex.

Mit Indexfonds und ETFs allerdings hast du selbst in illiquiden Märkten selten eine höhere Verwaltungsgebühr zu zahlen als 0,50%. Bei Indizes wie dem S&P 500 gibt es sogar ETFs, bei denen die Verwaltungsgebühr mit unter 0,1% praktisch nicht mehr existent ist!

Die Kehrseite der Medaille: Du kannst dir bei Indexfonds und ETFs eines gewiss sein: Du wirst damit keinesfalls den Index schlagen.

Wo ich übrigens die ganze Zeit von Indexfonds UND von ETFs spreche – es gibt einen Unterschied zwischen den beiden, der aber nicht sonderlich ins Gewicht fällt:

  • Bei Indexfonds handelt es sich nämlich um Investmentfonds, die allerdings nicht aktiv gemanagt werden, sondern einen bestimmten Index wie den MSCI World nachbilden. Die Anteile an Indexfonds werden demnach von der Fondsgesellschaft gekauft und nicht an der Börse gehandelt – eben genauso wie ein normaler aktiv gemanagter Investmentfonds.
  • ETFs allerdings sind keine Investmentfonds, deren Anteile man von der Fondsgesellschaft bezieht. Vielmehr werden sie an der Börse gehandelt. Der Vorteil davon ist sicherlich, dass sie im Unterschied zu Indexfonds keine Liquiditätsreserve halten müssen um Fondsanteile zurückzukaufen.

#3 Die Kombinationsstrategie: Der Core-Satellite-Ansatz

Unter Anlegern gibt es zwei konkurrierende Lager: Die einen glauben, dass es gar nicht möglich ist, auf Dauer besser zu sein als der Index und kaufen daher Indexfonds und ETFs. Die anderen wiederum möchten sich nicht bloß mit der Marktrendite zufrieden geben und denken, dass sie in der Lage sind, die besten Fondsmanager herauszupicken.

Doch was ist, wenn man sowohl dem Konzept der ETFs als auch der Investmentfonds etwas abgewinnen kann? Dann ist wohl der Core-Satellite-Ansatz etwas für dich.

Dabei versteht man die Aufteilung des Anlagebetrages in einen Core, der mit passiven Produkten wie Indexfonds und ETFs abgedeckt wird. Daneben allerdings investiert man auch in Satelliten in Form von aktiv gemanagten Investmentfonds, mit denen man versucht, langfristig den Markt zu schlagen.

Grundlage für diesen Core-Satellite-Ansatz ist übrigens die Markteffizienzhypothese. Dieser Theorie zur Folge kann in hoch liquiden Märkten keine Überrendite erzielt werden, da die jetzigen Preise bereits alle Informationen enthalten. Demnach sollte man in den MSCI World beispielsweise mit ETFs investieren. In illiquideren und nicht im selben Ausmaß informationseffizienten Märkten könnte es allerdings Sinn machen, in aktiv gemanagte Investmentfonds zu investieren.

Schaut man sich die Renditedaten am Markt operierender Investmentfonds an, stimmt das aber nur zum Teil. Natürlich gibt es immer wieder auch Ausnahmen, die es wirklich schaffen, den Markt zu schlagen. Jedoch: Der Durchschnitt der Investmentfonds schafft es auch in weniger informationseffizienten Märkten wie den Small Caps und den Emerging Market Aktien nicht, den Markt langfristig zu schlagen.

Ein Bereich, wo es vielen Fondsmanagern aber bis jetzt gut gelungen ist, sind Emerging Market Anleihen. Und übrigens: Am wenigsten gelingt es den Fondsmanagern bei Staatsanleihefonds. Es gibt zwar auch hier einige wenige Ausnahmen, doch für den Großteil der aktiv gemanagten Staatsanleihefonds gilt, dass man mit ETFs besser bedient gewesen wäre.

Neben diesen drei Möglichkeiten gäbe es natürlich noch eine vierte um deine Geldanlage selbst in die Hand zu nehmen: Du könntest deine Asset Allokation auch gänzlich oder zum Teil mit Einzeltiteln abbilden. Bei Staatsanleihen kann dies durchaus Sinn machen. Bei Aktien würde ich dir eher davon abraten (es sei denn es macht dir enormen Spaß, dich mit dieser Materie zu beschäftigen). Der Grund ist einfach die viel breitere Streuung, die du mit Investmentfonds und ETFs erzielen kannst. Dadurch sinkt das Risiko enorm. Zudem neigt man dazu zu oft umzuschichten, wenn man Aktien kauft und dadurch treibt man die Kosten in der Regel enorm in die Höhe. Langfristig ist dadurch die Rendite tendenziell bedeutend schlechter – das bestätigen auch zahlreiche Studien.

Wahl der Produkte auf Basis deiner Asset Allokation


Wenn du die komplette Artikelserie bis hier hin mitverfolgt hast, dann ist dir bereits klar, dass die Bestimmung der Asset Allokation enorm wichtig ist. Und genau aus diesem Grund möchte ich dich noch einmal darauf hinweisen:

Die Produktauswahl sollte unbedingt auf Basis deiner persönlich optimierten Asset Allokation stattfinden (welche wie gesagt auf deinen Zielen, deiner Risikotragfähigkeit und den zu erwartenden Renditen und Risiken der einzelnen Asset Klassen basiert).

Bist du demnach ein ausgewogener Investor und solltest daher etwa jeweils 50 Prozent in Aktien und Anleihen investieren, dann sollte auch die Produktauswahl dementsprechend sein. Dann eignet sich wohl nicht ein Multi Asset Fonds, der je nach Marktmeinung bis zu 100% in Aktien investieren kann. Und vielleicht bist du auch nicht so zufrieden mit einem sehr konservativ gemanagten Fonds, dessen Aktienquote meist unter 20% liegt.

Doch tiefergehende Gedanken zur konkreten Produktauswahl machen wir uns im nächsten Teil der Serie …

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.